DEMENZSCHULUNG IM SGS KEMATEN

HEIM- UND HAUSHALTSHILFEN

 

Die Heim- und Haushaltshilfen des SGS durften bei einer dreitägigen Fortbildung ihr Wissen über das Thema Demenz durch eine professionelle Trainerin erweitern. "DEMENTISCH" denken ist das neue Motto der MItarbeiterInnen. Den betroffenen KlientInnen soll der Kontakt und die Kommunikation durch unsere Akzeptanz und das Verständnis erleichtert werden. Der dementiell erkrankte Mensch wird in unserer Gesellschaft zum Alltag werden.

Die Sprache ist die Tür zu den Herzen der Menschen und das Herz wird nicht dement.

 

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 Sprengelbasar 2016


Wir bedanken uns herzlich bei allen Besuchern.

Durch euch konnte ein stolzer Betrag von

€ 1.271,-


eingenommen werden.

Mit diesem Geld können wir nun einige unserer Ideen für die Tagespflege und unsere KlientInnen verwirklichen.
 
 

Der Sprengelbasar und was dahinter steckt…


„Schön, dass ihr alle da seid. Heute haben wir wieder viel vor und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir dabei helft.“

Mit diesen Worten beginnt so mancher Tag bei uns in der Tagespflege. „Ja stimmt und weiter?“ denken Sie sich jetzt vielleicht. Nun, hinter diesem einfachen Satz steckt nicht nur eine ganze Menge an Betreuungsarbeit, sondern auch eine sehr wichtige Botschaft:

Unsere Tagespflegebesucher sind bei uns willkommen, sie werden gebraucht und wir freuen uns, wenn sie gemeinsam mit uns etwas schaffen. Dabei ist es ganz egal, wieviel und wie gut der Einzelne etwas machen kann. Wir haben für jeden eine wichtige Aufgabe. Im Miteinander und als Teil der Gruppe entstehen die schönsten Werke. Es ist schwer Ihnen in diesem Text die freudigen Gesichter zu beschreiben, die ein fertiges, selbst geschaffenes „Produkt“ betrachten. Auf jeden Fall ist darin Stolz zu erkennen, denn diese Basteleien und Köstlichkeiten, die während des Jahres mit viel Einsatz und Liebe von unseren Senioren gefertigt und zubereitet wurden, werden im Herbst beim alljährlichen Sprengelbasar verkauft.

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Mit dem Erlös finanzieren wir die Ausflüge, die wir mit unseren Klienten unternehmen. Im Jahr 2014 ging es nach Lüsens, 2015 genossen die Senioren einen Stadtausflug nach Innsbruck und für dieses Jahr ist unser Team schon mit der Planung beschäftigt. Auch für uns Mitarbeiter ist der Erlös des Sprengelbasars etwas Besonderes, denn wir erwerben mit diesem Geld weitere Hilfsmittel für die Aktivierung der geistigen und körperlichen Fähigkeiten der Senioren. Beispiele dafür sind ein speziell für Demenzkranke entwickeltes Gesellschaftsspiel, Besteck für Menschen mit eingeschränkter Motorik oder ein großes Kegelset, das den Tagespflegebesuchern viel Freude bereitet. Wie Sie lesen, steckt hinter dem Sprengelbasar eine ganze Menge, besonders aber das wichtige Gefühl noch immer etwas Sinnvolles schaffen zu können und nicht alleine zu sein.

 

Technologischer Fortschritt im Melachsprengel

 
Seit über 25 Jahren unterstützt der Sozial- und Gesundheitssprengel an der Melach seine Mitmenschen und deren Angehörige dabei im eigenen „Dahoam“ alt zu werden. Dieser Bedarf an mobiler Betreuung und Pflege nimmt stetig zu. Dank der finanziellen Unterstützung des Landes Tirol und der Gemeinden, die diese Entwicklung erkannt haben und darauf reagieren, ist es möglich die Arbeit der Sozialsprengel in Tirol laufend zu verbessern. „Auch unser Sozialsprengel optimiert seine Leistungen. Nun möchten wir auch in der angewandten Technologie einen Schritt nach vorne machen“, erklärt GF Evi Thumer.

Seit März 2016 unterstützt das Unternehmen „ILOGS“ den Melachsprengel bei der Implementierung seines Programmes „MOCCA“. Dieses wurde speziell für Organisationen im Gesundheitsbereich entwickelt. Gemeinsam mit den Sozialsprengeln von Inzing, Rum und des Vorderen Ötztales, fanden intensive Schulungen statt. „Dieses Programm ermöglicht es uns die interne Kommunikation wesentlich zu verbessern. Über das Smartphone sind unsere Mitarbeiter über die Klienten bestens informiert und es kann schnell auf unerwartete Umstände oder Änderungen im Pflegeplan reagiert werden“, erläutert Frau Thumer stolz.

Besonders wichtig ist dieser technologische Fortschritt für die Arbeit der Pflegedienstleitung. „Durch MOCCA können wir die Pflege individuell auf die Bedürfnisse unserer Klienten anpassen, Änderungen vornehmen und Informationen diskret, kompakt und schnell an die Mitarbeiter weitergeben. Zusätzlich garantiert die Arbeit mit diesem Programm den für unsere Arbeit sehr wichtigen Datenschutz. Auch die Zusammenarbeit mit den ansässigen Ärzten und all‘ unseren Partnern wird dank MOCCA erleichtert“, führt PDL Yvonne Kapferer weiter aus.

Das Team des Melachsprengels bedankt sich herzlich bei „ILOGS“ für die professionelle Betreuung und bei der Raiffeisenbank Kematen, als langjährigen und treuen Sponsor, für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten.

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Hochmotiviert und kompetent: Karl Brantner von ILOGS mit den Mitarbeiterinnen der vier Sozialsprengel.
 

 

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